Wärmbau
WärmBau – Entwicklung eines Wärmespeichers auf Basis von Bauabfall und Verwendung von PV-Strom
Projektlaufzeit: September 2026 – August 2028
Kurzbeschreibung
Damit das Ziel der Klimaneutralität erreicht werden kann, müssen insbesondere auch die mit der Nutzung von Wohn- und Nichtwohngebäuden verbundenen klimaschädlichen Emissionen reduziert werden. Für die Reduzierung klimaschädlicher Emissionen, die mit der Klimatisierung von Gebäuden verbunden sind, ist der Einsatz von erneuerbaren Energien besonders vorteilhaft. Soll für die Wärmeversorgung von Gebäuden Solarstrom verwendet werden, der dezentral auf oder am Gebäude erzeugt wird, so muss die aus Solarstrom erzeugte Wärme gespeichert werden. Dies ist insbesondere für Industrie- und Gewerbeimmobilien interessant, auf denen häufig große Photovoltaikanlagen installiert sind und der erzeugte Strom, insbesondere an Wochenenden und an Sonn- und Feiertagen, nicht wirtschaftlich genutzt werden kann.
Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines neuartigen Konzepts für ein Wärmespeichersystem aus mineralischen Bauabfällen, der überschüssigen Solarstrom als Energiequelle nutzt. Da mineralische Bauabfälle in großen Mengen anfallen, soll ein Wärmespeichersystem auf Basis von nicht oder nur geringfügig aufbereiteten mineralischen Bauabfällen entwickelt werden. Für das Wärmespeichersystem sollen potenziell auch belastete mineralische Bauabfälle verwendet werden können, die sonst nicht recycelt werden können. Im Rahmen des Vorhabens sollen für das zu entwickelnde Wärmespeichersystem Auslegungsdaten ermittelt, ein Wärmespeichersystem für einen konkreten Anwendungsfall ausgelegt und im Rahmen von Vorplanungen spezifiziert werden. Im Rahmen von Simulationen sollen, unter Berücksichtigung konkreter Wärmeerzeugungs- und Wärmebedarfsplanungen, die zu erwartenden Betriebsparameter ermittelt werden. Darauf aufbauend sollen ökobilanzielle und ökonomische Untersuchungen durchgeführt werden, so dass die Vorteilhaftigkeit des Wärmespeichersystems aus ökobilanzieller und ökonomischer Sicht beurteilt und quantifiziert werden kann.

Veranstaltungen
Tagung zum Thema „Zukunftsorientiertes Catering – Mehrweg? Einweg? Beides?“ im Rahmen des Projektes zoCat (Termin: 20.03.2025 an der HS Bremen); u.a. Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse der Mehrweg-Roadmap
Projektergebnisse und weitere Informationen
Unter folgendem Link können Sie die Mehrweg-Roadmap downloaden.
Hier finden Sie eine Übersicht zu Studien, Leitfäden, Ökobilanzen usw. mit Bezug zur nachhaltigen Auswahl von Geschirr für Großveranstaltungen.
Hier finden Sie eine Übersicht zu vorhandenen Cateringsystemen und in diesem Bereich tätigen Dienstleister:innen (Branchenverzeichnis / Anbieter:innenliste).
Projektpartner
Institut für Energie und Kreislaufwirtschaft an der Hochschule Bremen GmbH
Das Institut für Energie und Kreislaufwirtschaft (IEKrW) ist ein Forschungsinstitut an der Hochschule Bremen. Es wurde im Jahr 2000 gegründet und dient dem Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
Prof. Dr. rer.nat. Martin Wittmaier
Neustadtswall 30
28199 Bremen
GERMANY
Tel.: +49 (0) 421 5905-2326
E-mail: wittmaier@hs-bremen.de
Friedrich Bähr GmbH & Co. KG
Seit über 90 Jahren steht Bähr für intelligente Verpackungslösungen, nachhaltiges Entsorgungsmanagement und zuverlässige Logistik.
Ulrich Bähr
Hermann-Helms-Str. 3
28279 Bremen
GERMANY
Tel.: +49 (0) 421 24118-0
E-mail: info@baehr-verpackung.de
Förderung
Gefördert durch die Europäische Union im PFAU-Programm zur Förderung anwendungsnaher Umwelttechniken Bremen.
Institut für Energie und Kreislaufwirtschaft an der Hochschule Bremen GmbH
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Neustadtswall 30
28199 Bremen
Germany - +49 421 5905-2326
- office-iekrw@hs-bremen.de
